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Mittwoch, 05.12.2007

WTF - conversation

Willkommen, willkommen liebe Leser!
(Vorrausgesetzt natürlich, das ich überhaupt schon welche habe!)

Ihr fragt euch sicherlich, über was ich heute schreiben werde, doch leider muss ich sagen: Ich hab noch keinen Plan!

Jedoch, ich hatte ich heute ein interessantes Gespräch mit einer Vegetarierin.
Verzeihung: Veganerin!
Sie ging mit mir früher in die gleiche Klasse muss ich dazu sagen und wir haben uns eigentlich nie sonderlich gut verstanden.
Aber, sie hängt in der gleichen Kneipe ab, wie meine Kumpels.
Allerdings war ich heute etwas früh dran. Niemand war da, dafür aber Johanna. Und mir war eben langweilig, also hab ich sie einfach mal gefragt.
Gut, ich hätte dabei etwas freundlicher sein können, das geb ich gern zu. Aber ich bin in meinen Verhaltensweisen auch etwas zu festgefahren. Aber seht selbst.
Ich habs abgetippt:


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Sonntag, 02.12.2007

Liebe ist Sex

Sex ist die Liebesform einer Zeit, die für die Liebe keine Zeit mehr hat.
Sigmund Graff


Wenn ich Dinge wie feucht oder steif höre, dann denke ich zumeist (nicht immer muss ich zugeben) an Dinge wie zum Beispiel Regen oder Tau, oder ... von mir aus auch einen Wackelpudding.
Doch bei vielen anderen sieht es leider anders aus. Bei der Jungend heut zu tage, darf man kein einziges Wort verlieren, was auch nur im Entferntensten an Sex erinnern darf!
Sonst kommen die dummen Sprüche, der Möchtegern-Bett-Helden wie in etwa, "hast du gestern keine abschleppen können?" - oder - "Man, bist du versaut. Du denkst doch immer nur an das eine."
Und das nur, weil ich gesagt hab, der Schnee ist feucht heute.
Was soll die Scheiße frag ich euch?
Woher kommt es, das die Jungend heut zu Tage nur noch an das eine denkt? Ist das eigentlich noch normal?
Wars früher vielleicht genauso, nur das man es heimlich gemacht hat und sich dabei für diese Gedanken geschämt?
Oder hat man damals tatsächlich nicht so viel Gedanken daran verschwendet, sondern vielleicht mehr an die echte, ja platonische Liebe gedacht?

Ich hab echt keine Ahnung.
Klar, Sex ist die natürlichste Sache der Welt, aber das die meisten Gedanken nur noch hormongesteuert sind war wohl kaum im Sinne der Evolution ... oder etwa doch? Vielleicht gehen wir ja im Moment an die Ursprünge der Evolution zurück. Das könnte natürlich auch sein. Mir kommt es nur ein wenig falsch vor. In solch einer Gesellschaft die darauf getrimmt ist, überall so viel Geld wie möglich zu schaufeln und zu arbeiten und arbeiten.
Aber vielleicht dient das ganze auch einfach nur dem Ausgleich.

Früher hat man mit vielleicht 17, manchmal erst mit 20 sein erstes Mal gehabt, heute geht das ganze ein wenig schneller. Mit 10 oder 12. Manchmal sogar schon mit 8. Vielleicht sogar noch früher, mit den Kindern von heute kenn ich mich nicht so aus.
Doch die finden das alle ganz normal!
Es ist sogar unglaublich beschämend, wenn man mit 15 ALLERSPÄTESTENS noch keinen Sex gehabt hat!
Aber wie gesagt, ganz früher wars wohl auch normal mit 12 sein erstes Mal zu haben. Also dann wenn man geheiratet hat.

Aber gut. Sex ist die eine Sache. Diese hormongesteuerte Beziehung. Die andere Sache ist, das es in der heutigen Zeit zu wenig Liebe gibt.
Die Jugend wechselt ihre Partner in zwei Wochen takt. Klar. Man sollte viel ausprobieren, bevor man sich festlegt, aber ständiger Partnerwechsel kann doch auch nicht gut sein, oder liege ich da vielleicht falsch?
Auch wenn es in der heutigen Zeit normal ist, finde ich, das es unmöglich richtig sein kann!

Die meisten können sich unter dem Wort LIEBE nicht wirklich was vorstellen. Außer natürlich Sex, Sex, Sex und das man vielleicht eine Wohnung teilt und irgendwann vielleicht, wenn einem der Partner so gut gefällt, auch Kinder hat. Obwohl man ja heut zu tage nicht unbedingt einen Partner dazu braucht.
Doch was die Liebe wirklich ausmacht, das ist verloren gegangen. Für viel zu viele von uns.

Liebe heißt doch eigentlich, dem Partner Sicherheit geben. Ihn zu unterstützen. Für ihn da zu sein. Nähe und Wärme geben. Ab und an vielleicht auch ein philosophisches Gespräch führen.
Einen Teil von sich abgeben und dafür einen Teil vom Partner bekommen.
Doch sowas braucht Zeit und Zeit ist Geld und Geld ist mangelware.
Was ich eigentlich sagen will ist: Früher hat man mit 12 geheiratet, wurde dazu gezwungen und musste ein Leben lang zusammen bleiben. Wenn man da nur an Sex gedacht hätte, wären viele Ehen durch Partnermord beendet worden.
Nein, bei den meisten entwickelte sich eine feste Freundschaft darauß. Also eine Partnerschaft die mehr, als nur aus Sex bestand!

Doch heute, da will keiner mehr sich wirklich auf den Partner einlassen. Der Partner muss von anfang an passen, sonst klaptt es nicht und dann ist er Wegwerfware. Traurig aber wahr.
Dabei ist es doch genau das, was eine Beziehung ausmacht: Viel Zeit und viel Verständniss.

So, wollte ich nur mal loswerden.


In Liebe,
Euer Nikopol



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Samstag, 01.12.2007

Killerspiele

Wer aufhört zu spielen, kann nicht mehr gewinnen.



Unbekannt


Wir alle kennen sie. Doch nicht alle lieben sie. Manche hassen sie sogar: Die Killerspiele!
Eigentlich ist es traurig, das Egoshooter überhaupt exestieren, aber das beweist doch nur eines: Krieg ist für den Menschen so lebensnotwendig wie das Atmen.

Aber ich will nicht zu weit vorgreifen. Erstmal wollen wir uns mit der Definition "Killerspiele" herumschlagen.
Was gehört dazu, frag ich euch?
Nur die Egoshooter?
Laut Wikipedia steht dies im Gesetzantrag:

„Spielprogramme, die grausame oder sonst unmenschliche
Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen darstellen
und dem Spieler die Beteiligung an dargestellten Gewalttätigkeiten
solcher Art ermöglichen.“


Ich weiß ja nicht. Aber das ist zimlich schwammig. Was ist schon grausam oder unmenschlich? Besonders in dieser Gesellschaft? Es ist schlichtweg tatsache, das der Mensch gerne seine Beute leiden sehen möchte.
Es ist wie bei einer Katze, die mit der Maus spielt!
Das Leiden anderer ruft in uns Glückshormone hervor. Und es hilft nicht, es abzustreiten! Man kanns leugnen, aber man wird es fühlen! Manch einem wird klar, was für ein Glück das es nicht mich trifft (sondern den anderen). Oder, was für ein Glück das es den getroffen hat, dem hab ich sowas schon immer gewünscht.

Und, wenn man nach dem Friede-Freude-Eierkuchen-Prinzip gehen würde, dann wären viele beliebten Kinderspiele ab sofort verboten. Wie Cowboys und Indianer um nur ein Beispiel zu nennen.
Und es dürfte dann auch rein gar nichts mehr geben, was auch nur im entferntesten Sinne mit Gewalt zu tun hat!
Aber um zurück zum eigentlichen Thema zu kommen.

Was sind also Spielprogramme mit erhöhtem Gewaltpotential?
Mario und Zelda? Hey! Da wird auf unschuldige Schildkröten und Schleime draufgehauen.
Okey, in Zelda greifen die Dinger einen ja zumindest an.
Aber in Mario gehen sie nur ihren Weg! Sie verteidigen sich höchstens nur, wenn man sie angreift, aber man MUSS sie töten um Punkte zu bekommen.
Oder liegt es daran, das es ja NUR TIERähnliche Wesen sind? Also, das Menschen die Tiere als ihre Sklaven ansehen, mit dehnen man alles machen kann, was man will?
Hm, das nicht ein wenig ... schwachsinnig? Ich dachte, das erste Anzeichen von einem potentiellen Mörder wäre, die Tatsache das er als Kind gerne kleine Tiere quält und dabei auch noch UNBESTRAFT davon kommt!

Aber weiter im Text. Also, Killerspiele. Piecken wir uns erstmal nur ein einziges Genre herraus. Die Kriegsspiele. Also alle Arten von Egoshootern, bei dehnen man auch Menschen töten kann oder insbesondere MUSS um an sein Ziel zu kommen. Als gutes Beispiel wäre da GTA.
Aber ich will nicht die Killerspiele selbst näher beleuchten, sondern die Frage nach dem WARUM?

Warum spielen wir so gerne diese Spiele? Insbesondere wir Männer? Bei Frauen ist die Anzahl deutlich niedriger, die stehen mehr auf Logik, als auf sinnloses Ballern.
Aber hey! Auch in diesen Kriegs und Ballernspielern braucht man jede Menge Logik, die man zudem auch noch mit anderen Tätigkeiten verknüpfen muss.

Ich würde sagen, der Mensch ist zu sehr an den Krieg gewöhnt. Würde es nicht so viel von diesen Spielen geben, würden nicht so viele Menschen damit ihre Freizeit verbringen, würden wohl einige von uns, ihre Wut anders wo auslassen. Zum Beispiel an dem Nachbarn, der einem gerade auf die Nerven geht. Oder an seinem Hund, welcher unschuldig nebem den Sofa liegt un dschläft.
Zumindest würden viele öfter zuschlagen. Auch im Beruf.
"Killerspiele" sind also ein guter Ausgleich zum stressigen Alltag, der einem die Wut ins Herz treibt, aber die man nicht ausleben darf.

Denn schon früher haben die Menschen "Killerspiele" gespielt. Wie Polizisten und Räuber. Da musste man die Räuber "töten".
Oder auch, wenn früher die Bauernjungen einen Stock als Schwert missbraucht haben, ging es einzig und allein um das Töten. Das Gewinnen um sich großartig zu fühlen.
Und die Erwachsenen leben es den Kindern auch noch vor.
Was ist mit den ganzen Kriegen rund um den Globus?
Jah, die meisten Menschen bekommen es nicht einmal mit, das irgendwo Kriege geführt werden, aber doch ist es.

Aber gut. Lassen wir das. Solche Spiele gehörten also verboten?
Bei Kindern, ja, okey ... lasse ich mir irgendwo noch eingehen, aber bei Erwachsenen verbieten?
Wie war das noch mal mit Pressefreiheit und der Persöhnlichen?
Werden wir dann durch all diese Verbote nicht der eigenen Freiheit beraubt? Nicht nur im Bereich Spiele möchte ich hier noch anmerken.

Aber ich will dazu gar nicht mehr schreiben. Jeder sollte sich selbst dazu seine eigene Meinung bilden. Selbst nachdenken.
Mich würde auch gerne EURE Meinung zu diesem Thema interessieren. Schreibt mir ruhig, was ihr zu dem ganzen Furore bezüglich der Killerspiele sagt.


In Liebe,
euer Nikopol







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Montag, 26.11.2007

Nikopols Vorstellung


HEY ihr da draußen vor den Bildschirmen!

Jetzt wisst ihr noch nicht wer ich bin, aber schon sehr bald, wird sich das hoffentlich ändern.

Erstmal was zu meiner Person.
Ich bin Nikopol. Das ist mein Name und wird es auch bleiben.
Bis ich sterbe und darüber hinaus!

Ihr werdet euch sicherlich fragen, wer ich eigentlich bin?
Oder was dieser Webblog hier soll?
Nun, einfache Fragen, die jedoch etwas schwer zu beantworten sind.
Nikopol ... nun ... Es ist nicht nur mein Name, es ist ein Synonym!
Wofür? Das werdet ihr schon noch früh genug selbst rauß finden. ;)

Und jetzt zu dem Grund dieses Journals:

Ich habs satt! Diese kranke Gesellschaft. Die ganzen Regeln. Diese ganze Überwachung vom Staat! Sie sollen mich endlich in Ruhe lassen! Schule, Eltern ... der Staat, alle versuchen einen immer in irgendeine Kategorie hinein zu stecken. Und wenn einmal einer nicht passt, dann wird auf ihm so lange drauf gehämmert, bis er verdammt noch mal in eine von diesen langweiligen Kategorien hinein flutsch!
Das will ich nicht mehr! Und deshalb der Blogg.
Wie heißt es doch so schön?

Die Gedanken sind frei!

Wenn mein schon mein Körper gefangen ist in diesen sinnlosen Regeln und Gesetzten, so will ich zumindest das mein Geist frei ist! Ich will kritisieren, provozieren und gehört werden!
Ja, von mir aus, könnt ihr mich sogar hassen, hauptsache ihr werdet über meine Worte nachdenken!


Und nickt mir nicht zu, wie brave Schafe! Sagt was!
Schreit es herraus!!!

Ihr werdet schon sehen, wozu dieser Blogg nun ist ...


In Liebe,
euer Nikopol


P.S.: nächster Beitrag, ein Thema: Killerspiele
(ich wollte mich schon immer mal zu diesem Thema so richtig schön auslassen!)


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